Bavaria Towers München

Bavaria Towers München

Mit Respekt nach oben

Rumms! Schrecksekunde! Mit mehr Schwung als erwartet setzt sich der Freiluftaufzug in Bewegung und bringt uns damit kurzzeitig aus der Ruhe. In der Folge arbeitet sich das Gefährt aber unaufgeregt und seriös an der Fassade des Turmes entlang – Meter für Meter in die Höhe. Mit Sicherheitsstiefeln, Signalwesten und Schutzhelmen ausgestattet haben wir nur ein Ziel: Bavaria Towers, ganz oben!

Im 20. Geschoss steigen wir aus und erklimmen die letzten Höhenmeter zu Fuß über ein Gerüst. Angekommen auf dem Dach des Sky Towers in 84 Metern Höhe eröffnet sich uns ein wunderbarer Panoramablick über die bayrische Landeshauptstadt.

Ein neues Wahrzeichen für München?

Wir sind beim Ortstermin auf Münchens spannendster Baustelle und treffen den kaufmännischen Projektleiter der Bavaria Towers, Markus Turrek. Auf dem höchsten Punkt des gesamten Ensembles, am Rand der Dachreling stehend, erklärt Turrek: „Wir sind alle stolz, die Bavaria Towers nach mehr als 10 Jahren Arbeit kurz vor der Fertigstellung zu erleben. Die Türme werden das architektonische Bild Münchens erkennbar mitprägen und die quartiersübergreifende Vernetzung deutlich verbessern.“

Markus Turrek, Bayern Projekt GmbH
Projektleiter Markus Turrek, Bayern Projekt GmbH

Dort, wo sich Einsteinstraße und Prinzregentenstraße vereinen, spannt sich nun der eindrucksvolle Gebäudekomplex auf, dessen Charisma seine Wirkung bereits von weitem entfaltet. Aus Richtung Passau auf der A94 kommend sehen Pendler und Besucher jetzt den Sky Tower als erste Marke Münchens.

Damit kommt dem unverwechselbaren Ensemble auch die Rolle eines Wahrzeichens der Landeshauptstadt zu. „Die pentagonale Grundrissform und die abgeschrägten Pultdächer der vier Türme sind bereits aus der Ferne sichtbar und machen die Tower zu einem neuen Stadttor Münchens“, so Turrek weiter.

Herausragend harmonisch: Architektur und Wirkung

Nach einem aufwändigen Baurechtsverfahren entschied das renommierte Architekturbüro Nieto Sobejano aus Madrid den Gestaltungswettbewerb mit seinem Entwurf für sich. Das Design des Turmensembles besticht dabei besonders durch seine Einfachheit. Aufgrund ihrer proportionierten Formen sowie der organischen Konstellation passen die Türme harmonisch in die Umgebung und stechen in ihrer Gestaltung dennoch aus ihr hervor.

Das Wechselspiel von Form und Material gibt aus jeder Perspektive die Ordnung der fünfeckigen Grundrisse wider, schafft durch Dehnung und Stauchung der Flächen aber immer neue Eindrücke. Durch zweigeschossige Sockelbauten beseitigt die Architektur dabei mögliche Barrieren und öffnet sich Betrachtern und Besuchern. Hier entsteht kein Fremdkörper, der beliebig auf ein Grundstück gesetzt wird, sondern eine Verkörperung dessen, was die Stadt ausmacht und aus ihr selbst wächst.

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Seit dem Bürgerentscheid 2004 wurde in München kein Gebäude mit der magischen Höhe von 100 Metern oder mehr realisiert – auch die Bavaria Towers nicht. Der Grund für die bauliche Mäßigung liegt in der Stadt selbst: wer beispielsweise auf der Prinzregentenstraße in Richtung Osten auf den Friedensengel blickt, soll die Türme nicht im Blickfeld, sondern freie Sicht haben – daher sind die Bavaria Towers auf eine maximale Höhe von 84 Metern begrenzt. „Wahrung der historischen Sichtachsen“ nennt sich diese Maßnahme, die komplexe Berechnungen erfordert und verhindern soll, dass klassische Perspektiven Münchens durch Neubauten überragt werden.

Zahlen, bitte! Was können die Bavaria Towers?

Nicht nur die Architektur, sondern auch die blanken Zahlen beeindrucken: 35.000 m² der charakteristischen Fassadenfläche wurden und werden noch verbaut, aktuell arbeiten jeden Tag rund 500 Fachkräfte auf der Baustelle. Insgesamt kooperieren über 100 Unternehmen und Gewerke, um das Großprojekt frist- und fachgerecht umzusetzen.

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Mit einem Projektvolumen von rund 380 Mio. € sind die Investitionskosten der Bavaria Towers höher als die der Allianz Arena. Initiator des Gesamtprojekts ist die Bayern Projekt GmbH, die das Ensemble gemeinsam mit den Investoren Von der Heyden Group sowie der Zurich Gruppe realisiert.

Nach der Fertigstellung werden in den Bavaria Towers auf 77.000 m² Büro – und Hotelfläche über 3.000 Arbeitsplätze entstehen. Die in München traditionell starken Branchen IT-Entwicklung und Beratungsunternehmen nennt Turrek mit Blick auf die künftigen Mieter konkret – insgesamt wird ein breites Spektrum an Dienstleistern die Bürotürme mit Leben füllen. Der Hotelturm „White Tower“ ist bereits an ein Vier-Sterne-Hotel vermietet.

Anschluss gefunden: Standortvorteil Infrastruktur

Etwa 960 Tiefgaragenstellplätze für Autos und rund 300 für Fahrräder wird das Projekt seinen Nutzern zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit der direkten Tram- und Busanbindung kann die infrastrukturelle Versorgung damit als großzügig bezeichnet werden. Zu einem möglicherweise befürchteten Verkehrskollaps wird es durch den Betrieb der Bavaria Towers nicht kommen.

„Unser Projekt gab neben der Ansiedlung des Süddeutschen Verlages den entscheidenden Impuls für den Ausbau der Trambahnlinie, die über Einstein- und Maximilianstraße bestens mit dem Stadtzentrum verbunden ist“, kommentiert der Projektleiter die Qualität der öffentlichen Anbindung.

Bogenhausens neuer Süden: Belebung eines Quartiers

Die Entwicklung des Quartiers hinter dem Vogelweideplatz – zwischen Zamdorfer und Truderinger Straße – erhält durch den Bau der Türme einen kräftigen Anschub. Denn so dringend München Wohnungen braucht, so dringend benötigt es auch Arbeitsplätze. Mit einer Leerstandsquote von 1,7 % im Stadtgebiet kann auf dem Münchner Büromarkt kaum noch von „Angebot“ gesprochen werden – „Vollvermietung“ ist der passende Begriff.

Daher werden neue Flächen dringend benötigt, um der wachsenden Stadt Raum für ihre Aufgaben bereitzustellen. Weitere Wohn- und Büroprojekte im Quartier der Bavaria Towers sind aktuell in Planung oder werden bereits umgesetzt.

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Endspurt: von der Großbaustelle zum Campus

Den Anfang machen die Bavaria Towers: wo aktuell noch die Umtriebigkeit einer Großbaustelle herrscht, soll schon bald geschäftige Campus-Atmosphäre Einzug halten. Auf den Freiflächen zwischen den Türmen sollen Grünanlagen, Wasserflächen und Begegnungsorte entstehen. Foodtrucks und Marktstände werden für ein Quartiersklima sorgen, das zum Verweilen in den Arbeitspausen einlädt.

Bereits für Dezember 2018 ist die Eröffnung des Hotels im White Tower vorgesehen, die ersten Unternehmen werden ihre Büroräume ebenfalls ab Dezember 2018 beziehen. „Die Bauarbeiten verlaufen nach Zeitplan – wir befinden uns also in der finalen Phase“, freut sich Projektleiter Markus Turrek auf den Endspurt und die bevorstehende Eröffnung der Bavaria Towers.

Informationen zu verfügbaren Flächen in den Bavaria Towers finden Sie >>hier.

 

 

 

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