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Marktberichte & Studien

Auf dieser Seite finden Sie interessante Marktberichte- und Immobilienstudien unserer deutschlandweiten Research-Experten und erhalten Einblicke in die Entwicklung der nationalen sowie internationalen Immobilienmärkte. Sie möchten regelmäßig über neue Berichte informiert sein? Kontaktieren Sie uns und holen sich Ihren Wissensvorsprung mit Hilfe unseres Research-Newsletters.

CitySurvey 2017/2018

Mit dem höchsten Flächenumsatz bzw. Transaktionsvolumen der vergangenen Dekade in den deutschen Immobilienhochburgen endete das Jahr 2017 für die Bürovermietung und den Handel mit gewerblich genutzten Immobilien sogar noch positiver als anfänglich erwartet. Einen Überblick über die Bürovermietungs- und Investmentmärkte der Top 7 Städte in Deutschland finden Sie in diesem Report.

 

262 Research Dokumente

  • hotels Deutschland: Marktbericht Hotel Investment Q4 2017

    Nach mehreren Jahren der Rekorde begab sich der deutsche Hotelinvestmentmarkt im Jahr 2017 in ruhigeres Fahrwasser, verzeichnete aber wieder ein erfolgreiches Jahr. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 4,2 Mrd. € wurde das Rekordergebnis aus dem Jahr 2016 um 19 % unterschritten.

    12/02/2018 Marktbericht Deutschland Hotel Investment
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  • deutschland_office Deutschland: Marktbericht Bürovermietung und Investment Q4 2017

    In allen sieben Bürozentren des Landes wurden 2017 in Summe erstmals mehr als 4 Mio. m² Bürofläche umgesetzt. Das Jahr 2017 endete am deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien mit einem Transaktionsvolumen von 57,3 Mrd. €, dem höchsten Gesamtjahresergebnis der vergangenen 10 Jahre.

    12/02/2018 Marktbericht Deutschland Büro VermietungInvestment
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  • colliers_international_einzelhandel_investment Deutschland: Marktbericht Einzelhandel Investment Q4 2017

    Der Verkauf von deutschen Einzelhandelsimmobilien erzielte 2017 ein Transaktionsvolumen von 12,0 Mrd. €. Auch wenn damit der Vergleichswert des Ausnahmejahres 2015 von 16,0 Mrd. € nicht erreicht wurde, zählt das Ergebnis im weit zweistelligen Milliardenbereich zu den mit Abstand stärksten Jahresabschlüssen der vergangenen zehn Jahre.

    12/02/2018 Marktbericht Deutschland Einzelhandel Investment
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  • thumb-logistik Deutschland: Marktbericht Industrie- und Logistik Investment Q4 2017

    Mit einem Transaktionsvolumen von 8,7 Mrd. € im Jahr 2017 erreichten Industrie- und Logistikimmobilien einen neuen Rekord in Deutschland und stellten mit einem Marktanteil von 15 % am gesamtgewerblichen Immobilienmarkt nach Büro und Einzelhandel weiterhin die drittstärkste Assetklasse dar.

    12/02/2018 Marktbericht Deutschland Industrie & Logistik Investment
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  • thumb-logistik Deutschland: Industrie- und Logistikkennzahlen 2018

    Spitzenmieten, Durchschnittsmieten und Grundstückspreise in den TOP-Industrie- und Logistikstandorten Deutschlands.

    01/02/2018 Marktbericht Deutschland Industrie & Logistik VermietungInvestment
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  • berlin-office Berlin: Marktbericht Bürovermietung und Investment 2017/2018

    Die Büroflächen in Berlin sind begehrt wie nie. Mit insgesamt 937.000 m² wurden im Gesamtjahr 2017 in der Bundeshauptstadt erneut rund 9 % mehr Flächen angemietet als im Vorjahr, womit ein Allzeithoch erreicht wurde. Auf dem Berliner Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien wurde 2017 ein Transaktionsvolumen von mehr als 7,5 Mrd. € umgesetzt und damit noch einmal 54 % mehr als im Vorjahr.

    30/01/2018 Marktbericht Berlin Büro VermietungInvestment
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  • duesseldorf-office Düsseldorf: Marktbericht Bürovermietung und Investment 2017/2018

    Der Bürovermietungsmarkt im Stadtgebiet Düsseldorf erzielte im Jahr 2017 einen Flächenumsatz von 333.000 m² und verfehlte damit das äußerst gute Ergebnis des Vorjahres um 9 %. Mit einem fulminanten Schlussquartal mit alleine rund 1,2 Mrd. € Transaktionsvolumen konnte der gewerbliche Investmentmarkt Düsseldorf für 2017 eine neue Rekordmarke setzen. Insgesamt wurden im Stadtgebiet 2,74 Mrd. € investiert.

    30/01/2018 Marktbericht Düsseldorf Büro VermietungInvestment
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  • frankfurt-office Frankfurt: Marktbericht Bürovermietung und Investment 2017/2018

    Mit einem Flächenumsatz von rund 710.100 m² erreicht der Bürovermietungsmarkt der Mainmetropole inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei im Jahr 2017 ein herausragendes Ergebnis. Auf dem gewerblichen Immobilienmarkt von Frankfurt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei wurden 2017 gut 6,9 Mrd. € investiert. Das gewerbliche Transaktionsvolumen übertraf mit diesem Ergebnis das bereits starke Vorjahr nochmals um rund 13 %.

    30/01/2018 Marktbericht Frankfurt Büro VermietungInvestment
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  • hamburg-office Hamburg: Marktbericht Bürovermietung und Investment 2017/2018

    Der Flächenumsatz am Hamburger Büromarkt belief sich zum Ende des Jahres 2017 auf rund 622.000 m² und überschritt damit die prognostizierte Marke von 600.000 m². Das Transaktionsvolumen am gewerblichen Immobilienmarkt in Hamburg erzielte ein Ergebnis von 3,4 Mrd. €. Somit lag das Transaktionsvolumen rund 17 % über dem langjährigen Durchschnitt der letzten 10 Jahre, aber rund 31 % unter dem Rekordjahr 2016 mit einem Transaktionsvolumen von 4,9 Mrd. €.

    30/01/2018 Marktbericht Hamburg Büro VermietungInvestment
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  • Thumb Koeln Office Köln: Marktbericht Bürovermietung und Investment 2017/2018

    Der Bürovermietungsmarkt im Stadtgebiet Köln zeigte im Jahr 2017 ein überdurchschnittliches Ergebnis mit einem Büroflächenumsatz (inklusive Eigennutzer) von 302.000 m². Auf dem gewerblichen Investmentmarkt Köln wurde 2017 ein neues Rekordergebnis erzielt. Insgesamt wurden im Stadtgebiet 2,0 Mrd. € investiert. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um 14 % und der Durchschnitt der letzten 10 Jahre sogar um 80 % übertroffen.

    30/01/2018 Marktbericht Köln Büro VermietungInvestment
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Gebäude mit Blick in die Wolken

Die Bürovermietungs- und Investmentmärkte im Kurzupdate: 2017/2018

Bürovermietung

In allen sieben Bürozentren des Landes wurden 2017 in Summe erstmals mehr als 4 Mio. m² Bürofläche umgesetzt. Das sind 6 % mehr als beim letztjährigen  Rekordergebnis von 3,9 Mio. m². Der Zehnjahresdurchschnitt wurde um 31 % überschritten.

Der ausgeprägte Vermietermarkt ließ die Mieten fast allerorts weiter steigen. Wie schon im Vorjahr war in Berlin eine Mietpreissteigerung besonderen Ausmaßes zu beobachten. Als Spitzenmiete wurden zum Jahresende 31,30 € pro m² bestätigt. Damit ist die Spreemetropole nach München (35,60 €) und Frankfurt (41,00 €) nun die dritte TOP-7-Stadt, die Spitzenmieten jenseits der 30-€-Marke aufruft.

Der Leerstandsabbau setzte sich an allen Standorten auch im siebten Jahr in Folge mit hohem Tempo fort. Ende Dezember war die kurzfristig verfügbare Flächenreserve von unter 3,7 Mio. m² damit erstmalig geringer als der Flächenumsatz des Gesamtjahres. Die Leerstandsquote ist mittlerweile bei 4,1 % angekommen, 80 Basispunkte unter dem Vorjahreswert.

Unsere Dienstleistungen für Büroimmobilien

Investment

Das Jahr 2017 endete am deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien mit einem Transaktionsvolumen von 57,3 Mrd. €, dem höchsten Gesamtjahresergebnis der vergangenen 10 Jahre. Auch lag das Jahresendergebnis damit das dritte Jahr in Folge deutlich über der 50-Mrd.-€-Marke und überstieg den letzten Höchstwert von 55,4 Mrd.€ aus 2015.

Bei der räumlichen Verteilung der Investmentvolumina dominierten auch 2017 wieder die sieben Investmenthochburgen mit rund 52 % der Anlagesumme, was gegenüber 2016 einem Rückgang von drei Prozentpunkten entspricht. Zahlreiche der gehandelten großvolumigen Immobilienpakete führten Objekte außerhalb der TOP-7-Städte.

Nachfrageüberhang nach Investitionsobjekten und anhaltender Boom an den Vermietungsmärkten ließen die Renditen in einigen TOP-7-Märkten weiter sinken, wenngleich die Kompression aufgrund des erreichten Preisniveaus zum Jahresende etwas an Dynamik verlor.

Unsere Investmentdienstleistungen

Berlin

Die Büroflächen in Berlin sind begehrt wie nie. Mit insgesamt 937.000m² wurden im Gesamtjahr 2017 in der Bundeshauptstadt erneut rund 9 % mehr Flächen angemietet als im Vorjahr, womit ein Allzeithoch erreicht wurde. Die ungebrochen hohe Flächennachfrage hat den Berliner Büromarkt in eine Dimension schnellen lassen, die alle Erwartungen noch einmal deutlich übertroffen hat. Der erneute Anstieg des Flächenumsatzes in Berlin betont die stetig wachsende Bedeutung für Büronutzer.

Die enorm hohe Flächennachfrage in begehrten Objekten in den CBD-Lagen ließ sowohl die Durchschnitts- als auch die Spitzenmiete im Jahresverlauf geradezu explodieren. Die Durchschnittsmiete kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 15 % auf 19,15 €/m², die Spitzenmiete um 9 % auf 31,30€/m².

Der Berliner Büromarkt ist leergefegt, Neubauflächen werden dringend benötigt. Bei einer Leerstandsquote von kritischen 2 % ist es kaum noch möglich, insbesondere in den begehrten CBD-Lagen, geeignete Flächen auch im kleinen Größensegment zu finden. Daher ist seit einiger Zeit eine Nachfragebewegung in Richtung angrenzender City-Lagen zu beobachten.

Auf dem Berliner Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien wurde 2017 ein Transaktionsvolumen von mehr als 7,5 Mrd. € umgesetzt und damit noch einmal 54 % mehr als im Vorjahr. Damit katapultiert sich die Bundeshauptstadt im deutschlandweiten Vergleich an die Spitze der deutschen Investmentzentren. Mit dem erreichten Wert konnte das fulminante Rekordvolumen von 2015 mit 8,1 Mrd. € nahezu wiederholt werden. Marktprägend war der Einzelverkauf des Sony Centers für rund 1,1 Mrd. € vom südkoreanischen Staatsfonds NPS an den kanadischen Pensionsfonds OMERS zum Ende des dritten Quartals.

Über alle Assetklassen und über alle Lagen hinweg zeigte sich der Berliner Markt überaus dynamisch und attraktiv. Knapp 70 % des gesamten Transaktionsvolumens bzw. 5,2 Mrd. € wurden in Büroimmobilien investiert. Aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage und des enormen Mietpreiswachstums stehen sie nach wie vor ganz oben in der Investorengunst. Mit weitem Abstand folgen Einzelhandelsobjekte mit rund 860 Mio. € und Hotels mit rund 800 Mio. €. Gewerbliche Grundstücke wurden für mehr als 450 Mio. € gehandelt.

Düsseldorf

Der Bürovermietungsmarkt im Stadtgebiet Düsseldorf erzielte im Jahr 2017 einen Flächenumsatz von 333.000 m² und verfehlte damit das äußerst gute Ergebnis des Vorjahres um 9 %. Insgesamt wurden über 450 neue Flächenbelegungen registriert, darunter sechs Eigennutzer. Trotz zahlreicher Großvermietungen konnte das Resultat nicht ganz an das Resultat des Jahres 2016 heranreichen. Grund hierfür ist der Rückgang des Umsatzvolumens in den mittleren Flächensegmenten im Vergleich zum Vorjahr. Gleichwohl stellt der erzielte Flächenumsatz ein überdurchschnittliches Ergebnis dar, denn der zehnjährige Durchschnitt wurde um knapp 4 % übertroffen.

Für die Spitzenmiete im Düsseldorfer CBD konnte im Schlussquartal des abgelaufenen Jahres ein Anstieg beobachtet werden. Mehrere hochpreisige Mietvertragsabschlüsse in der Projektentwicklung Kö-Quartier sorgten für ein Plus im Jahresvergleich um 2 % auf nun 27,00 €/m².

Der äußerst bemerkenswerte Abbau der Flächenüberhänge in der Landeshauptstadt hat sich im Zuge der soliden Flächenumsätze im Jahr 2017 weiter fortgesetzt. Als Ergebnis lag der absolute Leerstand zum Jahresende bei 532.400 m², was einer Leerstandsquote von 7,0 % (minus 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahresende 2016) entspricht.

Mit einem fulminanten Schlussquartal mit alleine rund 1,2 Mrd. € Transaktionsvolumen konnte der gewerbliche Investmentmarkt Düsseldorf für 2017 eine neue Rekordmarke setzen. Insgesamt wurden im Stadtgebiet 2,74 Mrd. € investiert. Das Vorjahresergebnis wurde um knapp 26 % und der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2015 (2,6 Mrd. €) um gut 7 % übertroffen. Würde man in 2017 alle Transaktionen aus den Nachbarstädten Ratingen und Neuss hinzurechnen, hätte das Transaktionsvolumen im Großraum Düsseldorf sogar erstmals die 3 Mrd. €-Marke überschritten.

Die Käuferseite wurde stark von nationalen wie auch internationalen Vermögensverwaltern (Asset / Fund Manager) mit rund 1,1 Mrd. € Transaktionsvolumen dominiert. Bemerkenswerterweise positionierten sich Projektentwickler / Bauträger mit einem Volumen in der Größenordnung von knapp 450 Mio. € bereits auf dem zweiten Rang, was eindrucksvoll das vorhandene Potenzial der Landeshauptstadt für zukünftige Projektentwicklungen verdeutlicht. Ein ähnlich hohes Ankaufsvolumen (430 Mio. €) wurde durch offene Immobilienfonds und Spezialfonds erzielt. Auf der Verkäuferseite generierten Opportunity Fonds / Private Equity Fonds mit knapp 640 Mio. € das höchste Transaktionsvolumen, gefolgt von Vermögensverwaltern (Asset / Fund Manager) mit gut 570 Mio. €.

Frankfurt

Mit einem Flächenumsatz von rund 710.100 m² erreicht der Bürovermietungsmarkt der Mainmetropole inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei im Jahr 2017 ein herausragendes Ergebnis. Das bereits im Vorjahr hohe Umsatzvolumen wurde nochmals um fast 30 %, der Zehn-Jahres-Schnitt sogar um mehr als 50 % übertroffen. Das erzielte Umsatzvolumen bestätigt die ungebrochen hohe Nachfrage nach Büroflächen in Frankfurt. Ein höherer Flächenumsatz wurde zuletzt im Jahr 2000 erreicht.

Die Spitzenmiete verzeichnete aufgrund einiger Anmietungen in Top-Objekten bzw. Projektentwicklungen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um ca. 9 % auf 41,00 €/m². 2017 wurde damit erstmals seit 2001 wieder die Grenze von 40,00 €/m² überschritten. Auch die Durchschnittsmiete folgte dem Aufwärtstrend und stieg im Vergleich zu 2016 ebenfalls um ca. 7 % auf 20,00 €/m².

In beeindruckender Weise hat sich 2017 auch der Leerstandsabbau fortgesetzt. Die Leerstandsquote sank im Vergleich zum Vorjahr um 160 Basispunkte auf 9,6 %. Zum Jahresende standen mit rund 1,1 Mio. m² knapp 184.000 m² weniger für die Anmietung zur Verfügung als Ende 2016. Besonders deutliche Rückgänge verzeichneten zentrale Lagen.

Auf dem gewerblichen Immobilienmarkt von Frankfurt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei wurden 2017 gut 6,9 Mrd. € investiert. Das gewerbliche Transaktionsvolumen übertraf mit diesem Ergebnis das bereits starke Vorjahr nochmals um rund 13 %. Im achten Jahr in Folge setzte sich somit der Wachstumstrend am Markt weiter fort. Markttreiber waren auch 2017 wieder Mega-Deals mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. €.

Büroimmobilien behaupteten sich auch 2017 als mit Abstand begehrteste Assetklasse am Frankfurter Markt. Auf das Bürosegment entfielen rund 88 % des Investitionsvolumens bzw. in Summe gut 6 Mrd. €. Nur einstellige Umsatzanteile erreichten die Assetklassen Hotel und Einzelhandel. Der Verkauf des Geschäftshauses ‚Upper Zeil‘ während der Bauphase an Signa im Rahmen eines Portfolio-Deals war der einzige Abschluss unter den Top-10-Deals, der nicht dem Bürosegment zuzurechnen war.

Folge der seit Jahren andauernden Hochstimmung auf dem Investmentmarkt war ein weiteres Absinken der Renditen: So ist die (Brutto-)Spitzenrendite für Büroimmobilien im CBD im Vergleich zum Vorquartal um 50 Basispunkte auf 3,30 % gesunken. In Stadtteillagen wurden zum Jahresende Spitzenrenditen von
4,20 % erzielt.

Hamburg

Der Flächenumsatz am Hamburger Büromarkt belief sich zum Ende des Jahres 2017 auf rund 622.000 m² und überschritt damit die prognostizierte Marke von 600.000 m². Das Endergebnis konnte somit auch das sehr gute Vorjahresergebnis von 547.300 m² um rund 14 % übertreffen. Im Vergleich zum Flächenumsatz der vergangenen fünf Jahre lag der Flächenumsatz in 2017 gut 16 % höher.

Die ungebrochen hohe Nachfrage am Hamburger Büromarkt führte im Jahresverlauf 2017 zu Veränderungen im Mietniveau: Der durchschnittliche Mietpreis kletterte binnen eines Jahres von 15,10 €/m² auf 15,40 €/m² und erfuhr somit eine Steigerung von rund 2 %. Auch in 2018 wird ein Anstieg bei anhaltend hoher Nachfrage nicht ausbleiben.

Das Angebot an Büroflächen nahm insbesondere die Branche Information und Telekomunikation in Anspruch. Maßgeblich trug zum Branchenanteil von 17 % die Anmietung vom Verlagshaus Gruner+Jahr bei. Zweitstärkste Branche waren mit einem Anteil von 14 % am Flächenumsatz die Beratungsunternehmen, welche traditionell auf Platz 1 zu finden sind. Ebenfalls 14 % der Anmietungen kamen aus der Branche Verarbeitendes Gewerbe. Gefolgt von der Bau- und Immobilienbranche mit rund 13 %. Innerhalb dieser war mehr als die Hälfte des Flächenumsatzes auf Business Center und Coworking Spaces zurückzuführen.

Das Transaktionsvolumen am gewerblichen Immobilienmarkt in Hamburg erzielte ein Ergebnis von 3,4 Mrd. €. Somit lag das Transaktionsvolumen rund 17 % über dem langjährigen Durchschnitt der letzten 10 Jahre, aber rund 31 % unter dem Rekordjahr 2016 mit einem Transaktionsvolumen von 4,9 Mrd. €. Das Ergebnis in 2017 ist auf ein sehr starkes Abschlussquartal mit einem Volumen von über 1,4 Mrd. €, verteilt auf 36 Transaktionen, zurückzuführen.

In 2017 vereinte, wie in den letzten Jahren, die Assetklasse Büro rund zwei Drittel (67 %) des Transaktionsvolums auf sich. Weit abgeschlagen, belegte der Hotelsektor mit einem Marktanteil von rund 16 % Rang 2. Des Weiteren waren Grundstücksverkäufe mit einem Anteil von rund 7 % am Markt den Einzelhandelsimmobilien überlegen, welche mit rund 5 % nur einen geringen Marktanteil aufwiesen. Gemischt genutzte Objekte waren zu einem Anteil von 4 % am Transaktionsgeschehen beteiligt. Industrie- und Logistikverkäufe blieben folglich nahezu aus in der Hansestadt.

Die Spitzenrendite von 1a-Büro sowie 1a-Geschäftshäusern korrigierte sich um jeweils 20 Basispunkte nach unten, sodass gegenwärtig im Bürosegment Renditen von 3,30 % und für Geschäftshäuser von 3,20 % erzielbar sind.

Köln

Der Bürovermietungsmarkt im Stadtgebiet Köln zeigte im Jahr 2017 ein überdurchschnittliches Ergebnis mit einem Büroflächenumsatz (inklusive Eigennutzer) von 302.000m². Der 10-Jahres-Durchschnitt (261.000m²) wurde damit um rund 16 % übertroffen.

Nachdem die Durchschnittsmiete für das Kölner Stadtgebiet zur Jahresmitte 2016 nach fünf Jahren mit steigender Entwicklung erstmals wieder einen leichten Rückgang hinnehmen musste, war in den zurückliegenden 18 Monaten wieder ein stetiger, deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Zuwachs fast 9 % – die gewichtete Durchschnittsmiete liegt damit nun bei 12,90 €/m². Ein gleicher Trend, wenn auch in etwas abgeschwächter Form, lässt sich für die zurückliegenden Quartale auch bei der Spitzenmiete in der Domstadt festhalten. Diese konnte im Vergleich zum Jahresende 2016 um gut 2 % zulegen und notiert aktuell bei 21,50 €/m².

Durch die guten Vermietungsleistungen ist der Leerstand in Köln zum Jahresende hin nochmals deutlich gesunken. Zum Ablauf des Jahres waren nur noch rund 314.000 m² kurzfristig verfügbar, etwa 80.000 m² weniger als ein Jahr zuvor. Dies entspricht einer aktuellen Leerstandsquote von 4,0 %.

Auf dem gewerblichen Investmentmarkt Köln wurde 2017 ein neues Rekordergebnis erzielt. Insgesamt wurden im Stadtgebiet 2,0 Mrd. € investiert. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um 14 % und der Durchschnitt der letzten 10 Jahre sogar um 80 % übertroffen. Der bisherige Rekordwert aus 2015 lag bei 1,9 Mrd. €, sodass nun erstmalig die 2 Mrd. €-Marke erreicht wurde.

Insgesamt entfallen 50 % des Transaktionsvolumens auf die Assetklasse Büro. Dahinter folgen die Nutzungsarten Einzelhandel mit knapp 22 % sowie Mischnutzung mit rund 11 %. Auf die Nutzung Lager / Logistik entfallen 7 %. Hotelimmobilien und Gewerbegrundstücke komplettieren das Bild mit einem jeweiligen Anteil zwischen 4 und 5 %.

Die Käuferseite wurde stark von Immobilien AGs mit rund 640 Mio. € Transaktionsvolumen sowie den Offene mmobilienfonds / Spezialfonds mit etwa 470 Mio. € geprägt. Zudem erzielten Versicherungen mit einem Volumen in der Größenordnung von rund 260 Mio. € einen nennenswerten Anteil am Transaktionsvolumen. Die höchste Anzahl der Abschlüsse ging ebenfalls auf das Konto der Immobilien AGs mit 12 Transaktionen.

München

Der Münchner Büromarkt befindet sich weiterhin auf Rekordkurs. 2017 wurde ein Flächenumsatz von rund 984.200 m² erzielt, was dem höchsten Wert seit dem Jahr 2000 entspricht und ein Plus von 26 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Maßgeblich daran beteiligt waren Eigennutzer, die knapp 200.000 m² zum Gesamtumsatz beigetragen haben.

Steigende Abschlussmieten im Stadtgebiet ließen die Durchschnittsmiete des Gesamtmarkts auf 17,30€/m² steigen, dies entspricht einem Plus von 8 %. Die zunehmende Flächenknappheit heizt diese Entwicklung zusätzlich an. Im Stadtgebiet stieg die Durchschnittsmiete um 9 % auf 19,30€/m², dem höchsten jemals registrierten Wert. Im Umland blieben die Mieten auf einem stabilen Niveau bei 11,00€/m². Die Spitzenmiete legt mit 2 % im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 35,60 €/m² zu. Preise von mehr als 30,00 €/m² für hochwertige Flächen werden überwiegend innerhalb des Altstadtrings sowie in Hochhäusern erzielt.

Durch den hohen Flächenumsatz im Jahr 2017 ist der Büroflächenleerstand in München weiter rapide gesunken. Die Leerstandsquote liegt aktuell bei 2,4 %, was knapp 535.900 m² kurzfristig anmietbarer Bürofläche entspricht. Die Leerstandsquote innerhalb des Stadtgebiets beträgt 1,6 %. Für Mietinteressenten ist es dementsprechend zunehmend schwierig, geeignete Flächen zu finden.

In 2017 wurde auf dem Münchner Markt für Gewerbeimmobilien ein Transaktionsvolumen von etwa 6,2 Mrd. € umgesetzt. Damit wurde das langjährige Mittel zwar um etwa 50 % übertroffen, an das außerordentliche Ergebnis aus 2016 mit 6,8 Mrd. € konnte der Markt jedoch nicht anknüpfen.

Während in den letzten Jahren die Käuferseite von offenen Immobilienfonds und Spezialfonds mit deutlichem Abstand angeführt wurde, hat sich der Wettbewerb im abgelaufenen Jahr deutlich verschärft. Mit einem Anteil von 21 % rangierten offene Immobilienfonds und Spezialfonds knapp vor Vermögensverwaltern mit 17 %. Es folgen Projektentwickler und Bauträger mit einem Anteil von 14 % und Privatinvestoren mit 11 %. Auch Immobilien AGs kamen mit einem Anteil von 9 % über die Schwelle von 500 Mio. €.

Das enge Feld verschiedener Käufergruppen verdeutlicht den sich erneut verschärfenden Wettbewerb und spiegelt auch die Vielfalt der Investoren auf dem Münchner Markt wider. Gut 41 % bzw. 2,5 Mrd. € des in Gewerbeimmobilien investierten Kapitals stammte von ausländischen Investoren, die sich sowohl direkt als auch indirekt auf dem Münchner Markt engagierten.

Stuttgart

Mit einem Flächenumsatz von ca. 268.400 m² im Kalenderjahr 2017 verzeichnete der Stuttgarter Bürovermietungsmarkt (inklusive Leinfelden-Echterdingen) wie bereits in den Vorjahren ein überdurchschnittliches Ergebnis. Im Rückblick auf die vergangenen Jahre bedeutet dies den vierthöchsten Wert, der bislang in der baden-württembergischen Landeshauptstadt erzielt worden ist. Dennoch liegt der Flächenumsatz ca. 38 % unter dem Ergebnis des Jahres 2016 (ca. 431.000 m²).

Bei den Mietpreisen passt sich die Zahlungsbereitschaft der Mieter dem geringen Angebot an. So stieg die Spitzenmiete zum Ende des Jahres 2017 mit 24,30 €/m² auf ein neues Rekordniveau. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Zunahme von 1,30 €/m² beziehungsweise 6 %. Traditionell werden die höchsten Mietpreise dabei im Teilmarkt City erreicht. Auch die Durchschnittsmiete bestätigte mit 13,40 €/m² den Rekordwert des Vorquartals und nahm gegenüber dem Vorjahreszeitraum (13,00 €/m²) um mehr als 3 % zu.

Nachdem der Leerstand bis zur Mitte des Jahres 2017 konstant abnahm, stabilisierte er sich zum Ende des Jahres auf niedrigem Niveau. So konnte bei einem Flächenbestand von rund 7,9 Mio. m² und einem verfügbaren Angebot von circa 164.600 m² zum 31. Dezember 2017 eine Leerstandsquote von lediglich 2,1 % verzeichnet werden. Zugleich ist das der tiefste Stand seit über 14 Jahren am Stuttgarter Bürovermietungsmarkt und bedeutet einen weiteren Rückgang um 70 Basispunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Mit einem erfassten Transaktionsvolumen von ca. 1,4 Mrd. €  zeigte sich der Stuttgarter Immobilieninvestmentmarkt im Jahr 2017 erneut äußerst lebhaft und knüpfte damit an die rege Transaktionstätigkeit des Vorjahres an. Dabei verzeichneten gewerbliche Investments ein Objektvolumen von circa 1,2 Mrd. €. Mit insgesamt circa 70 erfassten Transaktionen konnten zudem überdurchschnittlich viele Abschlüsse verzeichnet werden, wenngleich die Aktivität des Vorjahres (ca. 80 Abschlüsse) angebotsbedingt nicht ganz erreicht wurde.

Auffallend hoch fiel erneut der Anteil der ausländischen Marktteilnehmer am Transaktionsvolumen aus, ihr Anteil lag auf Käufer- wie auch auf Verkäuferseite bei jeweils annähernd 50 % am Gesamtvolumen. Positiv bewerten internationale Investoren neben der wirtschaftlichen Stabilität der Landeshauptstadt insbesondere die äußerst niedrige Leerstandsquote, die sich gegenüber dem Vorjahr nochmals reduzierte und zum Ende des Jahres 2017 einen historisch niedrigen Wert von 2,1 % bezogen auf die Gesamtstadt aufweist.

Die Spitzenrenditen belaufen sich zum Jahresende 2017  auf 3,80 % für Büroimmobilien, 3,10 % für innerstädtische Geschäftshäuser sowie 4,65 % für moderne Logistikobjekte. Die anhaltende Renditekompression wurde im Laufe des Jahres 2017 genutzt, um signifikante Wertsteigerungen zu realisieren.