Weiterhin überdurchschnittlicher Flächenumsatz auf dem Berliner Bürovermietungsmarkt

  • Flächenumsatz mit 8 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert
  • Markt bleibt leergefegt – Leerstandsquote von 1,6 Prozent so niedrig wie noch nie
  • Nur noch moderater Anstieg der Durchschnitts- und Spitzenmieten

Berlin, 8. Oktober 2018 – Die Büroflächen in Berlin sind begehrt wie nie. Mit insgesamt 613.000 Quadratmetern zeigte sich der Büroflächenumsatz nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International bis Ende des dritten Quartals in der Bundeshauptstadt erneut überdurchschnittlich, blieb aber rund 8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Marcus Lehmann, Head of Office Letting Berlin bei Colliers International: „Angesichts der ungebrochenen Flächennachfrage und des Wachstumskurses einer Vielzahl von Unternehmen zeigt sich der Büromarkt in Berlin auch nach Ablauf des dritten Quartals 2018 überaus dynamisch. Bereits nach den ersten neun Monaten wurde mit der Vermietungsleistung nahezu der 10-Jahresdurchschnitt erreicht.“

Die kaum noch vorhandene Flächenverfügbarkeit bleibt jedoch nach wie vor marktbestimmendes Thema. Der Berliner Büromarkt ist leer. Ende des dritten Quartals standen nur noch rund 315.000 Quadratmeter Bürofläche für die kurzfristige Anmietung zur Verfügung. Es ist zunehmend schwer, insbesondere in den Innenstadtlagen, geeignete Flächen auch im kleineren Segment zu finden.

Die enorm hohe Flächennachfrage in begehrten Objekten in den City- und peripheren Lagen durch preissensible Nutzer hat auch im dritten Quartal dazu geführt, dass die Durchschnittsmiete im Vorjahresvergleich erneut um satte 17 Prozent angestiegen ist und aktuell bei 20,80 Euro pro Quadratmeter liegt. Auch bei der Spitzenmiete konnte im Vorjahresvergleich eine Steigerung um 9 Prozent registriert werden, womit sie zum Ende des dritten Quartals bei 32,40 Euro pro Quadratmeter liegt. „Jedoch mussten wir beobachten, dass im Vergleich zur Jahresmitte aufgrund der geringen Verfügbarkeit in geeigneten Objekten und Projektentwicklungen ein kurzfristiger Rückgang bei den erzielten Spitzenmieten zu verzeichnen ist“, stellt Lehmann fest.

„Der ungebrochene Run auf den Berliner Bürovermietungsmarkt lässt auf eine äußerst spanende Jahresendrallye mit einem erneuten Spitzenergebnis schließen. Die kontinuierlich steigenden Umsatzzahlen spiegeln die stetig wachsende Bedeutung der Bundeshauptstadt als Hotspot für Büronutzer wider. Eine Reihe von Unternehmen plant, ihre Deutschlandzentrale in die Spreemetropole zu verlagern. Infolge des extrem knappen Angebots an Flächen in den Innenstadtlagen verschieben gerade Großnutzer ihre Umzugsoptionen in die angrenzenden City- und Randlagen“, so Lehmann. „Wir können durchaus davon ausgehen, dass bis Jahresfrist die 900.000-Quadratmeter-Marke erneut geknackt werden kann.“

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