Gewerbliches Transaktionsvolumen auf Berliner Investmentmarkt erreicht im ersten Halbjahr rund 2,7 Milliarden Euro

  • Büroimmobilien verlieren Anteile, bleiben aber beliebteste Assetklasse
  • Bruttoanfangsrenditen konstant auf niedrigem Niveau

Berlin, 6. Juli 2018 – Der gewerbliche Berliner Investmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International ein Transaktionsvolumen von rund 2,7 Milliarden Euro. Erfasst wurden hierbei Verkäufe von Gewerbeimmobilien und Grundstücke für gewerbliche Nutzungen im Berliner Stadtgebiet. Mit diesem Ergebnis wird der Vorjahreswert zwar um rund 12 Prozent unterboten, aber rückblickend eines der besten Halbjahresergebnisse erzielt. Der leichte Rückgang ist unter anderem auf eine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringere Anzahl der Abschlüsse zurückzuführen, die in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei 60 lag.

Ulf Buhlemann FRICS, Head of Capital Markets Berlin bei Colliers International: „Der Berliner Gewerbeinvestmentmarkt hat im Vergleich zum ersten Quartal an Fahrt gewonnen. Besonders befeuert wurde dies im zweiten Quartal durch mehrere Verkäufe im dreistelligen Millionenbereich.“

Die beliebteste Assetklasse unter den Anlegern waren erneut Büroimmobilien, auf die rund 47 Prozent des Investitionsvolumens entfallen und damit ein geringerer Anteil als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Demgegenüber haben Grundstücke, Einzelhandelsimmobilien und Hotels hinzugewonnen und erreichen jeweils Anteile zwischen 13 und 15 Prozent. Dabei profitieren die beiden Letzteren von großvolumigen Verkäufen.

Dass Berlin weiterhin auch für internationale Investoren das Eintrittstor in den deutschen Immobilieninvestmentmarkt und darüber hinaus sehr im Fokus steht, zeigt der erneut hohe Ausländeranteil unter den Käufern, der aktuell bei 53 Prozent liegt. „Das große Interesse an Berliner Immobilienobjekten übersteigt schon seit längerem das Angebot, was sich in den weiterhin sehr niedrigen Bruttoanfangsrenditen widerspiegelt. Für Büro- und Handelsimmobilien in Top-Lagen liegen diese bei 3,20 Prozent. Für Logistikimmobilien werden Bruttoanfangsrenditen von in der Spitze 4,65 Prozent erzielt“, erläutert Robert-Christian Gierth, Managing Partner bei Colliers International in Berlin.

Für den weiteren Jahresverlauf rechnet Colliers International mit einer anhaltend dynamischen Marktentwicklung und einem erneut sehr guten Ergebnis von rund 6 Milliarden Euro auf dem Berliner Investmentmarkt.

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