Colliers International: Gewerbliches Transaktionsvolumen auf Berliner Investmentmarkt mit sensationellem Jahresauftakt

  • Transaktionsvolumen von knapp 1,6 Milliarden Euro im ersten Quartal 2017
  • Büroimmobilien bleiben mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent dominierende Assetklasse  
  • Bruttoanfangsrenditen für alle Nutzungsarten nachgegeben

Berlin, 10. April 2017 – Auf dem gewerblichen Investmentmarkt wurden in der Bundeshauptstadt im ersten Quartal 2017 nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International Gewerbeimmobilien und Grundstücke im Wert von knapp 1,6 Milliarden Euro veräußert. Mit diesem Ergebnis konnte der Vorjahreswert von 710 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Befeuert wurde das sensationelle Transaktionsvolumen durch einige hochpreisige Investments wie das bereits für das Schlussquartal 2016 zu erwartende Zalando Headquarter durch den südkoreanischen Assetmanager Capstone oder die East Side Mall durch die RFR Holding, beide in Friedrichshain gelegen und mit einem Volumen von jeweils rund 200 Millionen Euro.

Ulf Buhlemann FRICS, Head of Investment bei Colliers International in Berlin: „Mit diesem Transaktionsvolumen von knapp 1,6 Milliarden Euro trumpft der Berliner Investmentmarkt erneut mit einem Umsatzergebnis auf, das sich weit vor München mit 1,3 Milliarden Euro schiebt. Bei allen großen nationalen wie internationalen Investoren steht Berlin ganz oben auf der Wunschliste.“

Im ersten Quartal 2017 wurde der Berliner Transaktionsmarkt, auch infolge der seit Jahren konstant sinkenden Leerstandsquote, von Büroimmobilien dominiert. In Summe entfällt mit mehr als 50 Prozent die Hälfte des Transaktionsvolumens auf diesen Anlagetyp. Ebenfalls ein deutliches Umsatzplus konnte bei Einzelhandelsobjekten verbucht werden. Mit rund 370 Millionen Euro landeten sie auf dem zweiten Rang. Fulminant war der Jahresauftakt vor allem auch im Segment Industrie- und Logistikimmobilien durch den Transfer des Hansteen-Portfolios, fünf Objekte mit einem Volumen von rund 80 Millionen entfielen hier auf die Spreemetropole.

Überhaupt prägten im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum Portfoliotransaktionen das Investmentgeschehen ganz entscheidend. Insgesamt wechselten in den ersten drei Monaten Pakete im Wert von rund 290 Millionen Euro den Besitzer, was einem Anteil von rund 20 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen entspricht.

Zunehmend spannend zeigt sich auch weiter der Berliner Markt für internationale Investoren, die ihre hohen Marktanteile in den ersten drei Monaten 2017 ausbauen konnten – ihr Anteil an den Transaktionen, die im ersten Quartal in der Bundeshauptstadt über die Bühne gingen, liegt bei mehr als 30 Prozent.

Infolge des anhaltenden Investmentbooms ist die Bruttoanfangsrendite im Bürosegment in den vergangenen drei Monaten erneut gesunken und hat den historischen Tiefstand von 3,3 Prozent erreicht. Diese Tendenz läßt sich auch auf andere Assetklassen übertragen und wird sich im Jahresverlauf vermutlich weiter fortsetzen.

„Der Run auf großvolumige Investments in der Spreemetropole wird sich weiter fortsetzen. Einige solcher sind in Vorbereitung, etwa der Verkauf des ALLIANZ CAMPUS BERLIN, so dass wir auch bezogen auf das Gesamtjahr 2017 von einem sehr hohen Transaktionsvolumen von bis zu 7 Milliarden Euro ausgehen können“, begründet Robert-Christian Gierth, Managing Partner bei Colliers International Berlin, seinen Ausblick.

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