Berliner Investmentmarkt weiterhin überdurchschnittlich

  • Transaktionsvolumen mit über 4,35 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten erneut über 10-jährigem Gesamtjahresdurchschnitt
  • Büroimmobilien immer noch wichtigste Assetklasse
  • Renditen für Büros verweilen bei knapp über 3 Prozent

Berlin, 5. Oktober 2018 – Auf dem Berliner Investmentmarkt wurden nach Angaben von Colliers International in den ersten drei Quartalen des Jahres Gewerbeimmobilien und Grundstücke im Wert von mehr als 4,35 Milliarden Euro veräußert, womit das Ergebnis zwar weiterhin über dem 10-Jahresdurchschnitt liegt, aber vorerst hinter den 6 Milliarden Euro des Vorjahreszeitraums zurückbleibt.

Ulf Buhlemann FRICS, Head of Capital Markets Berlin bei Colliers International: „Das überdurchschnittliche Transaktionsvolumen von 4,35 Milliarden Euro zeigt, dass Berlin weiterhin bei allen großen nationalen und internationalen Investoren weit oben auf der Wunschliste steht, lediglich die geringe Verkaufsbereitschaft von Immobilieneigentümern führt zu einer Verknappung des Investmentangebots und verhindert ein erneutes Rekordergebnis wie im Vorjahreszeitraum.“

Dabei machen insbesondere Vermögensverwalter mit einem Anteil von über 44 Prozent die größte Käufergruppe aus. Erst mit großem Abstand folgen Opportunity Fonds/ Private Equity Fonds und Projektentwickler/ Bauträger mit nur 9 beziehungsweise 8 Prozent. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch auf der Verkäuferseite ab, die mit 33 Prozent am Transaktionsvolumen ebenfalls von Vermögensverwaltern dominiert wird.

Die Bruttoanfangsrenditen für nachgefragte Büroobjekte bleiben anhaltend bei etwas mehr als 3 Prozent, was vor allem durch die starke Mietpreiswachstumsdynamik und die daraus resultierenden aktuellen und zukünftigen Underrent-Situationen in den Objekten getrieben wird.

Angebotsbedingt ist der Anteil, der in der Vergangenheit bedeutendsten Assetklasse Büroimmobilien am gesamten Transaktionsvolumen zum Ende des dritten Quartals auf 50 Prozent abgesunken. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei knapp 70 Prozent. Retailobjekte und Grundstücke wurden im Wert von rund 900 beziehungsweise 440 Millionen Euro gehandelt.

„Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Berliner Immobilien rechnen wir, trotz des vergleichsweise geringer gewordenen Angebots, mit einem Transaktionsvolumen von maximal 6 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2018“, so Robert-Christian Gierth, Geschäftsführer, Regional Manager in Berlin bei Colliers International.

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