Colliers International: 2014 überdurchschnittliches gewerbliches Investmentjahr

  • Transaktionsvolumen steigt um 14 Prozent auf 4 Milliarden Euro
  • Büroimmobilien weiter in der Investorengunst
  • Internationale Investoren werden weiter aktiver
  • Gleichbleibend niedrige Spitzenrenditen
  • Jahresergebnis 2015 auf ähnlich hohem Niveau wie 2014

Berlin, 8. Januar 2015 – Der Berliner gewerbliche Investmentmarkt schloss nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International das Jahr 2014 mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis ab. Ende des vierten Quartals stand ein Transaktionsvolumen von mehr als 4,0 Milliarden Euro zu Buche, annähernd so viel wie in dem Spitzenjahr 2012. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme von rund 14 Prozent. Erheblich beigetragen haben an dieser Steigerung beispielsweise das Upper West mit mehr als 250 Millionen Euro an die RFR Holding sowie das Gebäudeensemble Hackescher Markt, das sich für rund 150 Millionen Euro Deka Immobilien sicherte.

„Zum Jahresende zeigte sich der Berliner Investmentmarkt noch einmal überaus lebendig. Allein im vierten Quartal wechselten in der Bundeshauptstadt Gewerbeobjekte im Wert von knapp 1,5 Milliarden Euro ihre Besitzer“, so Robert-Christian Gierth, Managing Partner bei Colliers International in Berlin. Hier führten das Kudamm-Karree sowie das Deutsche Bank Ensemble in der Otto-Suhr-Allee mit rund 170 Millionen Euro respektive 140 Millionen Euro die Liste der größten Deals an.

Grund für das enorme Umsatzvolumen ist die deutliche Steigerung des Portfolioanteils im Vergleich zum Vorjahr, die bei rund 40 Prozent lag. Mehr als 1,6 Milliarden Euro wurden in Paketkäufe investiert. Internationale Investoren zeigten sich über den gesamten Jahresverlauf 2014 sehr aktiv und sicherten sich mehr als 40 Prozent Marktanteil.

Büroimmobilien standen in der Bundeshauptstadt erneut im Investorenfokus ganz oben. Rund 60 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens flossen in diese Objektklasse. Auf dem zweiten Platz folgten Einzelhandelsimmobilien mit rund 21 Prozent.

Die durchschnittliche gewichtete Bruttoanfangsrendite für erstklassige Büroobjekte in der Bundeshauptstadt lag infolge der ungebrochenen Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr stabil niedrig bei 4,75 Prozent, wonach Berlin hinter München und Hamburg auf dem dritten Rang der teuersten Immobilienstandorte Deutschlands bleibt.

„Aufgrund der Fokussierung zahlreicher in- und ausländischer Investoren auf die weiter an Attraktivität gewinnende Hauptstadt und der anhaltenden positiven Rahmenbedingungen mit einem niedrigen Zinsniveau können wir für 2015 von einem Transaktionsvolumen auf ähnlich hohem Niveau von rund 4 Milliarden Euro ausgehen“, fasst Gierth zusammen.

 

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