Jahresauftakt 2025 auf dem Kölner Bürovermietungsmarkt durch öffentliche Hand geprägt

  • Büroflächenumsatz mit 66.800 Quadratmetern deutlich über dem Vorjahresergebnis (plus 112 Prozent)
  • Zwei Großabschlüsse der öffentlichen Hand sorgen für gutes Quartalsergebnis
  • Spitzenmiete im Jahresvergleich wenig verändert bei 33,00 Euro pro Quadratmeter
  • Gewichtete Durchschnittsmiete (21,30 Euro pro Quadratmeter) mit merklichem Wachstum (plus 16 Prozent)
  • Mit 4,1 Prozent weiterhin niedrigste Leerstandsquote unter den Top-7-Städten

Köln, 8. April 2025 – Der Bürovermietungsmarkt im Stadtgebiet Köln hat im ersten Quartal 2025 nach Angaben von Colliers einen Flächenumsatz von 66.800 Quadratmetern erzielt und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Zurückzuführen ist das Resultat vor allem auf zwei Abschlüsse der Stadt Köln mit jeweils über 10.000 Quadratmetern.

Stephan Wege, Head of Office Letting bei Colliers in Nordrhein-Westfalen: „Der Kölner Bürovermietungsmarkt konnte zum Jahresauftakt 2025 nahtlos an das sehr gute Ergebnis des zweiten Halbjahres 2024 anknüpfen. Maßgeblichen Anteil hatte zum wiederholten Male die öffentliche Hand mit zwei Großabschlüssen des Jobcenter Köln. Wenngleich die Leerstandsquote in der Domstadt nun leicht über der 4-Prozent-Marke liegt, bleibt Köln weiterhin die Top-7-Stadt in Deutschland mit der niedrigsten Leerstandsquote.“

Der höchste Büroflächenumsatz ist dem Teilmarkt Ehrenfeld/Braunsfeld zuzuschreiben (24.100 Quadratmeter), gefolgt vom Teilmarkt Deutz (15.500 Quadratmeter) sowie von der City (14.800 Quadratmeter). Die räumliche Verteilung der Anzahl der Mietverträge konzentriert sich traditionell auf den Büroteilmarkt City (26 Mietverträge). Dahinter folgen die beiden Teilmärkte Ehrenfeld/Braunsfeld und Deutz.

Die Kölner Leerstandsquote erhöhte sich im Vergleich zum Frühjahr 2024 um 80 Basispunkte auf nun 4,1 Prozent. Dies entspricht 340.500 Quadratmetern Leerstand. „Die Leerstandsquote erhöhte sich zu Jahresbeginn erwartungsgemäß leicht. Damit weist Köln aber immer noch die niedrigste Leerstandsquote unter den Top-7-Städten auf“, kommentiert Christian Sauer, Regional Manager und Head of Capital Markets Nordrhein-Westfalen bei Colliers.

Auch die Fertigstellungspipeline für 2025 wird wenig Auswirkungen auf die Leerstandssituation in der Domstadt haben. Für 2025 sind bereits 76 Prozent der Projektentwicklungsflächen vorvermietet beziehungsweise durch Eigennutzer belegt. Eine ähnlich hohe Quote ist auch für 2026 festzustellen.
Die Spitzenmiete in Köln konnte ihren in 2023 erreichten Höchststand von 34,00 Euro pro Quadratmeter im Auftaktquartal 2025 nahezu bestätigen und notiert aktuell bei 33,00 Euro pro Quadratmeter. Die Durchschnittsmiete dagegen konnte im Jahresvergleich merklich zulegen auf nun 21,30 Euro pro Quadratmeter – eine Steigerung um 16 Prozent.

„Der Kölner Bürovermietungsmarkt ist sehr gut ins Jahr 2025 gestartet. Insbesondere die Entwicklung der gewichteten Durchschnittsmiete zeigte sich sehr dynamisch. Gleichwohl limitiert das knappe Angebot an hochwertigen und modernen Flächen weiterhin den Flächenumsatz. Für das Gesamtjahr 2025 ist ein Flächenumsatz von mindestens 200.000 Quadratmetern realistisch“, resümiert Wege.

 

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