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Unser Umzug ins FOUR: Ein spannender Perspektivwechsel

Als Berater in der Bürovermietung betreuen wir jedes Jahr diverse Neuanmietungen von Unternehmen, die mit komplexen Anmietprozessen und Entscheidungen verbunden sind. Im aktuellen Umfeld unterstützen wir unsere Kunden unter anderem verstärkt dabei, sich für die Zukunft aufzustellen und neue Büroflächen mit verändertem Nutzungskonzept zu erschließen. Da dürfte der eigene Umzug unseres Deutschland Headquarters ins FOUR, eine der spektakulärsten Neubauentwicklungen in Europa, ja keine Herausforderung für uns darstellen. Könnte man meinen.

Es geht nicht nur um Prozesse, auch um Emotionen

Doch gerade der Perspektivwechsel vom Berater zum Nutzer macht dieses Umzugsprojekt am Standort Frankfurt für uns so spannend. Wir erleben zurzeit selbst hautnah, wie viele technische, wirtschaftliche und gestalterische Fragen aus der Sicht des Nutzers innerhalb kurzer Zeit entschieden werden müssen und welche Herausforderungen das innerhalb einer Organisation mit sich bringt. Die Emotionen für die eigene Marke, die damit verbunden sind, lassen sich nicht immer gleich auf einen Prozess herunterbrechen.

Unsere Empathie für Kunden ist weiter gestiegen


Zugegeben: Wir sind sehr gut vorbereitet und ein Profi, der andere berät, weiß natürlich auch für sich selbst, worauf es ankommt. Aber sicher ist, dass das laufende Projekt unsere Empathie für die Kundensichtweise vertieft hat und weiter vertiefen wird. Es ist eben doch noch einmal etwas anderes, den Stress, den Unternehmen im Rahmen eines solchen Großvorhabens mit zahlreichen drängenden Deadlines empfinden, als Berater zu kanalisieren und ihn abzufedern – oder ihn selbst zu fühlen.

Wie viel New Work passt zu uns?


Mit einer zentralen Frage, die seit einiger Zeit alle unsere Kunden beschäftigt, haben wir uns nun auch selbst intensiv auseinandergesetzt: Wie viel New Work darf es denn bitte sein? Wir kennen das gesamte Spektrum an Lösungen und haben schon unterschiedlichste Modelle für unsere Kunden betreut, immer ausgerichtet an der jeweiligen Unternehmenskultur. Umso spannender war die Rückbesinnung auf unsere eigene Unternehmenskultur und die Fokussierung auf die Frage: Was brauchen wir? Was passt zu uns? Auch hier haben wir Erfahrungen gesammelt, die uns in der Beratung noch stärker machen. Insgesamt haben wir eine Lösung entwickelt, auf die wir uns alle freuen können und die als Muster für weitere Standorte in Deutschland dienen kann.

Einzug im Frühjahr 2024 bleibt das große Ziel


Ein großer Dank geht an dieser Stelle an das Team von Groß & Partner, den Entwickler des FOUR, und an Union Investment, unsere neue Vermieterin im Aqua-Tower (T4). Denn auch hier zeigt sich einmal mehr: Ohne gute Partner lässt sich so ein Großprojekt wie eine Neuanmietung nicht stemmen. Das ist eine weitere Erfahrung, die wir mit unseren Kunden teilen und die uns noch näher an unsere Kunden heranrückt. Wir freuen uns auf unseren Einzug im Frühjahr 2024 und wissen, dass bis dahin noch einiges zu tun ist. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern werden wir alle Herausforderungen meistern.


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