Neue Bürolösungen frühzeitig angehen

Neue Bürolösungen frühzeitig angehen

Der deutsche Büromarkt ist so komplex wie nie zuvor: Immer mehr Unternehmen aus verschiedensten Branchen haben die Vorteile von New Work erkannt und wollen ihre Bürowelten entsprechend umgestalten. Gleichzeitig bestimmen in denselben Unternehmen immer häufiger ESG-Richtlinien mit klaren Vorgaben zur CO2 Reduktion die Entscheidung, welche Flächen angemietet werden sollen und welche nicht. Hinzu kommen die aktuellen Unsicherheiten am Markt, ob geplante Neu- und Umbauten aufgrund steigender Bau- und Energiekosten überhaupt fristgerecht oder grundsätzlich realisiert werden können.

Unsere Meinung ist hier klar: Um Anmietprozesse trotz der gestiegenen Komplexität so effizient, zielführend und wirtschaftlich wie möglich zu gestalten, ist eine qualifizierte Beratung wichtiger denn je. Die Colliers Berater:innen sind heute mehr denn je gefragt, passende Lösungen für jeden Nutzer individuell zu entwickeln und angestoßene Prozesse zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Um zu beschreiben, wo und wie unsere Berater:innen zurzeit konkret helfen können, hier drei Thesen zur aktuellen Situation am Markt.

1. Suchprozesse müssen noch früher gestartet werden

Die meisten Unternehmen beschäftigen sich meist 12 Monate vor Ende Ihres Mietvertrags mit potenziellen neuen Lösungen der Bürogestaltung und der Entscheidung, ob ein Umzug in alternative Flächen oder der Verbleib in der jetzigen Mietfläche richtig ist. Bei der aktuellen Situation der Lieferengpässe und der Materialknappheit benötigen allein die möglichen Umbauten einer Bürofläche circa 12 Monate. Daher sollten sich Unternehmen in der aktuellen Marktphase spätestens zwei Jahre vor Ende der Mietvertragslaufzeit mit der Frage nach Anschlusslösungen beschäftigen. Großnutzer mit einer möglichen Anmietung in einer Projektentwicklung sollten dies bereits rund 3 bis 4 Jahre vor Auslauf ihres Mietvertrages tun.

2. Für die meisten Unternehmen ist New Work eine große Herausforderung

Um Mitarbeitende mit attraktiven Büroflächen zu begeistern, genügt es nicht, eine neue Sitzecke einzurichten und Obst an alle zu verteilen. Für eine workflow-orientierte, kosteneffiziente und begeisternde Umsetzung von New Work ist die Erfahrung aus diversen Projekten erforderlich. Diese Erfahrung bringen wir mit unserem Team gerne ein, um durch eine neu gestaltete Arbeitswelt Ihren Unternehmenserfolg zu garantieren. Im Rahmen von New Work kommen viele Fragen auf, die wir für Sie beantworten: Wie viel Fläche braucht mein Unternehmen wirklich? Wie sieht ein mögliches Nutzungskonzept aus? Welche Lagequalität sollte geboten werden? Mit welchen Gestaltungselementen lassen sich Mitarbeiter begeistern? Auf diese und viele weitere Punkte gehen wir ein.

3. Nachhaltigkeit ist ein potenzieller Kostenfaktor, der einkalkuliert werden muss

Es ist absolut notwendig, dass immer mehr Unternehmen klare Nachhaltigkeitsstrategien verfolgen und so ihren Beitrag leisten, gesellschaftlich vereinbarte Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig dürfen wir aber auch die Kosten für ESG-konforme Bürolösungen nicht wegdiskutieren. Umso wichtiger ist es, hier mit Immobilien-Sachverstand zu beraten, damit die ESG-Konformität so wirtschaftlich wie möglich erreicht werden kann. Hier vermitteln wir beispielsweise in zahlreichen Punkten zwischen Ihnen als Mieter und dem Gebäudeeigentümer, denn die meisten Nachhaltigkeitsziele lassen sich nur im Dialog erreichen. Wir haben diese Prozesse deutschlandweit vielfach moderiert und konnten jeweils sehr gute Lösungen erarbeiten.

Fazit

Im aktuellen Umfeld ist es wichtiger denn je, neue Bürolösungen frühzeitig anzugehen. Sprechen Sie mich und mein Team gerne an. Wir sind deutschlandweit für Sie tätig und helfen Ihnen mit Unternehmergeist und eingespieltem Teamplay zu einem Ergebnis, das Sie begeistern wird. Moderne Unternehmensberatung mit Schwerpunkt auf Immobilien ist unsere Leidenschaft. Lassen Sie sich in einem ersten Kennenlerngespräch von unserem Beratungsansatz überzeugen.


Weitere Artikel von diesem Autor:

New York, Manhattan. High Buildings View From Below Against Blue

Steigende Baukosten: Die Folgen in der Bürovermietung

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine trifft die deutsche Immobilienwirtschaft vor allem wegen der Knappheit an Rohstoffen und Baumaterial für Neu- und Bestandsentwicklungen. Baukosten steigen. Fertigstellungstermine können sich um Wochen und Monate verzögern. Was jetzt zählt, ist eine kompetente Beratung, um in der komplexen Gemengelage die besten Lösungen für Mieter und Vermieter zu entwickeln. Die […]
ESG in der Bürovermietung

ESG: Der neue X-Faktor in der Bürovermietung

Die Bedeutung von ESG-Kriterien für die Immobilienwirtschaft ist in den letzten Jahren vor allem durch die Regulatorik der Finanzindustrie gestiegen. Fonds zum Beispiel müssen heute gewisse Bedingungen erfüllen, um als nachhaltiges Finanzprodukt zu gelten. Einige Investoren haben in dieser Folge konkrete ESG-Strategien formuliert, um sicherzustellen, dass Immobilien, die heute erworben werden, auch in Zukunft noch […]
Mehr

Weitere Artikel zu dieser Rubrik:

Stranded Assets

Stranded Assets

Obsoleszenzrisiken einer Bestandsimmobilie im Rahmen einer Nachhaltigkeitsbetrachtung Der Begriff „stranded assets“ ist im Kontext der Überprüfung von Nachhaltigkeitskriterien (ESG) bei Immobilientransaktionen sowie beim Risikomanagement von Immobilienportfolien wieder in Mode gekommen. Durch die Zuspitzung auf einen sogenannten „stranding-asset-point“ wird seine Sinnhaftigkeit in der Immobilienbranche kontrovers diskutiert. Denn dieser bezeichnet das „unerwartete“ drastische Absinken der Ertragskraft oder […]
Eine gute ESG-Analyse sollte Marktdaten berücksichtigen

Eine gute ESG-Analyse sollte Marktdaten berücksichtigen

Ein Drittel der institutionellen Investoren in Deutschland muss die ESG-Perfomance des eigenen Immobilien-Portfolios noch bestimmen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Universal Investment, an der Kreditinstitute, Pensionsreinrichtungen, öffentlich-rechtliche-Einrichtungen und weitere Unternehmen mit einem verwalteten Immobilienvermögen von insgesamt 13,5 Milliarden Euro teilgenommen haben. Es gibt Handlungsbedarf Die Umfrage zeigt einmal mehr, wie viel […]
Mehr