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City Survey 2020/2021

Erfahren Sie alles wissenswerte zum deutschen Bürovermietungsmarkt, sowie zu den Investmentmärkten für Büro, Einzelhandel, Industrie & Logistik und Hotel.

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Residential Investment 2020 2021

Marktbericht Wohnen 2020/2021

Im aktuellen Report haben wir 42 deutsche Städte intensiv analysiert und bewertet.

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Susanne Kiese

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Susanne Kiese

Head of Research | Germany

+49 211 86 20 62 0





Informationen gemäß Art. 13 EU-DSGVO

Marktberichte & Studien

Auf dieser Seite finden Sie interessante Marktberichte- und Immobilienstudien unserer deutschlandweiten Research-Experten und erhalten Einblicke in die Entwicklung der nationalen sowie internationalen Immobilienmärkte. Sie möchten regelmäßig über neue Berichte informiert sein? Kontaktieren Sie uns und holen sich Ihren Wissensvorsprung mit Hilfe unseres Research-Newsletters.

COVID-19-SURVEY: Auswirkungen Immobilienmärkte l Ausgabe 3

Colliers hat seit März 2020 regelmäßig Top-Entscheider der Immobilienwirtschaft telefonisch befragt. Diese Key Player haben Immobilien im Wert von über 500 Milliarden Euro in Assets under Management*. Im Juli haben wir die Befragung zum dritten Mal durchgeführt – die grundsätzlich optimistische Einstellung der Investoren hat sich bestätigt, zudem verstetigen sich die Trends zu mehr Core, Büro, Wohnen und Logistik.

COVID-19-SURVEY: Auswirkungen Immobilienmärkte l Ausgabe 2

Die Corona-Pandemie hat das Land weiterhin fest im Griff. Nun werden sukzessive die ersten Lockerungsmaßnahmen umgesetzt, die Wirtschaft läuft langsam wieder an. Wie hat sich das Stimmungsbild auf dem Immobilienmarkt in den vergangenen vier Wochen verändert? Dazu haben wir unsere Befragung aus dem März wiederholt und vom 20.04.-27.04.2020 Top-Entscheider der Immobilienwirtschaft erneut telefonisch befragt.

COVID-19-SURVEY: Auswirkungen Immobilienmärkte l Ausgabe 1

Die Corona-Pandemie verändert in noch nie dagewesenem Tempo unseren Alltag, Wirtschaftskreisläufe und die Gesellschaft. Nachfrageeinbrüchen stehen milliardenschwere Hilfspakete gegenüber. Wie wirkt sich diese Situation auf den deutschen Immobilienmarkt aus? Colliers hat dazu vom 19.03.-27.03.2020 Top-Entscheider der Immobilienwirtschaft telefonisch befragt.

München: Immobilien-Marktbericht 2020/2021

Nach Jahren des anhaltenden und exponentiellen Wachstums hat sich der Münchner Immobilienmarkt im letzten Jahr auf hohem Niveau beruhigt. Das ist zum einen den immer noch knapper werdenden Flächen und zum anderen der konjunkturellen Abkühlung Deutschlands im letzten Jahr geschuldet. Andere wirtschaftliche Eckdaten Münchens sind erfreulicherweise weiterhin glänzend.

Berlin: Bürovermietung und Investment Q3 2019

Der Berliner Bürovermietungsmarkt befindet sich auch nach dem 3. Quartal 2019 in einem Ausnahmezustand. Mit knapp 350.000 m² Flächenumsatz konnten wir das stärkste Quartal sehen, das es je gab. Der ohnehin schon rasante Berliner Investmentmarkt beschleunigte zum dritten Quartal nochmal kräftig und erzielt ein Transaktionsvolumen von knapp 9,5 Milliarden Euro.

München: Immobilien-Marktbericht zur MIPIM 2019/2020

München wächst und wächst – kontinuierlich, seit über 15 Jahren. Schon heute zählt die drittgrößte Stadt Deutschlands 1,55 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und bis 2030 soll diese Zahl auf 1,8 Millionen Menschen wachsen. Vor allem die guten wirtschaftlichen Perspektiven, die tragfähige Ausbildungslandschaft und die hohe Lebensqualität machen München zu einer sogenannten „Schwarmstadt“, also einer Großstadt, in die es vor allem jüngere Bevölkerungsteile zieht.

München: Immobilien-Marktbericht zur MIPIM 2018/2019

München ist nach wie vor eine Stadt mit sehr guten wirtschaftlichen Perspektiven und einer hohen Lebensqualität. Aktuell wohnen in München über 1,5 Millionen Menschen. Bis 2030 wird ein Zuwachs auf 1,8 Millionen Menschen erwartet. Dabei nehmen die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
jährlich um rund 25.000 zu. Die Arbeitslosenquote beläuft sich aktuell auf 3,9 %. Die Stadt ist attraktiv für Start-ups, High Potentials und junge Talente.

EMEA: Retail | Online Retailers and the Growth of ‘Showrooming’ Q4 2017

The growth rate of e-commerce sales is forecast to fall over the next four years and – like any other type of retailer – the online ‘pure-play brands’ are increasingly looking at how they can support future sales.

Stuttgart: Immobilienreport Einzelhandel 2018

Die Schwabenmetropole liegt im Zentrum eines prosperierenden Wirtschaftsraums, wo deutschlandweit das höchste Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen erwirtschaftet wird. Aufgrund der außerordentlich hohen Zentralität und der hohen Kaufkraft steht der Standort Stuttgart bei der Expansion nationaler und internationaler Einzelhandelsunternehmen nach wie vor ganz oben auf der Agenda.

Stuttgart: Marktbericht Bürovermietung und Investment H1 2017

Der Stuttgarter Büromarkt (inkl. Leinfelden-Echterdingen) verzeichnete mit ca. 116.100 m² in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 einen höheren Flächenumsatz als im Vorjahreszeitraum. Mit einem erfassten Transaktionsvolumen von insgesamt 540 Millionen Euro im zweiten Quartal übertrifft der Stuttgarter Investmentmarkt den Vorjahreswert von 357 Millionen Euro deutlich.

Residential Investment: Wohn- und Geschäftshäuser im Überblick 2020/2021

Im aktuellen Report Residential Investment 2020/2021 haben wir 42 deutsche Städte intensiv analysiert und bewertet. Ein Ergebnis bereits vorab: Deutschland ist einer der sichersten und solidesten Wohnmärkte in Europa – auch in einer Zeit, die durch COVID-19 bisher nicht gekannte Unsicherheiten aufwirft. Die Megatrends wie Urbanisierung sind trotz der aktuellen Herausforderungen für die Wirtschaft und den Immobiliensektor auch weiterhin intakt.

The latest 2020/2021 Residential Investment Report comprehensively analyzes and evaluates 42 German cities. The findings: Germany is one of Europe’s most secure and most stable residential markets, even in these times colored by previously unknown certainties due to COVID-19. Megatrends like urbanization remain strong despite the current challenges being faced by the economy and the real estate sector.

Die Bürovermietungs- und Investmentmärkte im Kurzupdate: H1 2020

Bürovermietung

Die Corona-Pandemie hat auf dem deutschen Bürovermietungsmarkt das 2. Quartal bestimmt und die Marktaktivität eingeschränkt. Im ersten Halbjahr 2020 wurden in den TOP 7 rund 1,2 Mio. m² Bürofläche umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahresrekord bedeutet dies einen Rückgang um 33 %.

Viele Anmietungsprozesse liefen während des Lockdowns weiter, auch wenn einige Expansionen vorerst zurückgestellt wurden. Angesichts der verhaltenen Nachfrage haben sich in allen Märkten außer in Berlin die Leerstandsquoten leicht nach oben bewegt. Die TOP 7 Leerstandsquote stieg leicht um 20 Basispunkte auf 3,1 % an.

Die Spitzenmieten blieben stabil, die Durchschnittsmieten zogen vereinzelt nochmals an. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise werden im 2. Halbjahr weiterhin Einfluss nehmen, allerdings werden Dank noch nie dagewesener Staatshilfen die Tiefstände der Dotcom-Blase und Finanzkrise wahrscheinlich übertroffen, sodass ein Jahresendergebnis von 2,7 Mio. m² möglich erscheint.

Unsere Dienstleistungen für Büroimmobilien

Investment

Zur Jahresmitte weist der deutsche Investmentmarkt mit einem Transaktionsvolumen (TAV) von 28,5 Mrd. € das höchste Halbjahresergebnis der letzten 10 Jahre auf. Nach dem Allzeithoch aus dem 1. Quartal erwies sich auch das 2. Quartal trotz nachlassender Dynamik als sehr robust.

Stabilisierend auf das Resultat wirkten vor dem Lockdown angebahnte Großdeals sowie strategische Portfolioverkäufe. Umgesetzt wurden auch mehrere, langfristig geplante Portfoliobereinigungen, alle jeweils in der Größenordnung 500 Mio. € und darüber. Im Gegenzug blieben im 2. Quartal die ganz großen Landmarkdeals aus.

Wegen der „Flucht in Qualität“ ist auch weiterhin von stabilen Spitzenrenditen auszugehen. Allerdings wird für das 2. Halbjahr eine risikoadjustierte Renditespreizung erwartet. Ein zeitnah anziehendes Neugeschäft und eine in der Boomphase noch nicht abgearbeitete Dealpipeline sind die Basis für die Prognose eines TAV von 50 Mrd. € für das Gesamtjahr 2020.

Unsere Investmentdienstleistungen

BERLIN

Rund 3 Monate nach Ausbruch der Corona-Pandemie zeigt sich der Berliner Bürovermietungsmarkt nach einem verhaltenen Jahresauftakt im 2. Quartal 2020 relativ robust. Insbesondere die seit jeher umsatzstarke und krisenresistente Branche Öffentliche Verwaltung wird den Markt weiter dominieren.

Die Leerstandsquote könnte sich bis Jahresende in Richtung Normalisierung zwischen 1,5 und 1,8 Prozent einpegeln. Einige Großgesuche befinden sich im Markt, so dass für das Gesamtjahr 2020 ein gesunder Flächenumsatz zwischen 700.000 und 750.000 Quadratmeter erwartet werden kann, einem Wert, der ziemlich exakt beim Durchschnitt der letzten 10 Jahre von 750.500 Quadratmeter liegt.

Auf dem Investmentmarkt verzeichnet das erste Halbjahr 2020 mit 4,5 Milliarden Euro gewerblichem Transaktionsvolumen das nach dem Rekordjahr 2019 zweitstärkste jemals gemessene erste Halbjahr in Berlin. Es setzt sich dabei einerseits aus dem umsatzstärksten ersten Quartal als auch dem Corona-bedingt schwächsten zweiten Quartal seit dem Jahr 2014 zusammen.

Der weitere Jahresverlauf ist maßgeblich davon abhängig, über welchen Zeitraum sich die Corona-Pandemie erstreckt. Aktuell zieht das Marktgeschehen in allen Segmenten stark an.

DÜSSELDORF

Im ersten Halbjahr ist der Öffentlichen Hand ein Drittel des gesamten Flächenumsatzes in Düsseldorf zuzuschreiben. Branchenübergreifend sind die meisten Unternehmen weiterhin in einer abwartenden Position, da die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht gänzlich absehbar sind. Besonders deutlich zeigte sich diese Unsicherheit an der Entwicklung des Büroflächenumsatzes von Beratungsunternehmen, die üblicherweise Quartal für Quartal einen Spitzenplatz in der Landeshauptstadt belegen, jedoch im 2. Quartal lediglich weniger als 4.000 m² Flächenumsatz generierte.

Für die zweite Jahreshälfte ist davon auszugehen, dass Prolongationen und der Anteil von Untermietflächen weiter zunehmen werden. Für das Gesamtjahr 2020 ist in Summe ein unterdurchschnittlicher Büroflächenumsatz zu erwarten, der aber unter Berücksichtigung der Analyse der vorangegangenen Krisen voraussichtlich trotzdem bei mindestens 265.000 m² liegen dürfte.

Wenngleich das Transaktionsvolumen auf dem Düsseldorfer Investmentmarkt im 1. Halbjahr stabil geblieben ist, gilt es dabei aber zu differenzieren. Denn vor dem Lockdown angebahnte Deals sorgten weiterhin für dieses Transaktionsvolumen auf hohem Niveau.

Neue Prozesse werden noch verhalten angestoßen und einem ständigen Review bezüglich des Vermarktungsstartes unterzogen. Grundsätzlich befinden sich einige Transaktionen im Markt, die in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden könnten und zudem ist in den kommenden Monaten ein anziehendes Neugeschäft durchaus realistisch. Würde dies zutreffen, so könnte das Transaktionsvolumen im Gesamtjahr voraussichtlich im Bereich des Durchschnittswertes der vergangenen zehn Jahre liegen.

FRANKFURT

Der mehrwöchige Lockdown mit den damit verbundenen Einschränkungen hat zu Beginn des zweiten Quartals zu einem annähernden Stillstand des Frankfurter Bürovermietungsmarktes geführt. Bei den Mieten und Leerständen werden sich mögliche Coronaimplizierte Veränderungen erst in einigen Monaten bemerkbar machen – vorerst bleiben diese Kennziffern im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Insgesamt zeigt sich der Büromarkt verglichen mit vergangenen Krisen aufgrund moderater Leerstände und einer durchschnittlichen Bauaktivität in einer sehr robusten Verfassung. Zudem zieht die Marktaktivität bereits wieder merklich an, was sich auch in einigen größeren Gesuchen äußert. Daher ist 2020 ein Umsatz von rund 350.000 m² und damit auf dem Niveau des Jahres 2009 als realistisch einzustufen.

Auf Halbjahressicht verzeichnete der gewerbliche Investmentmarkt in Frankfurt ein überdurchschnittliches Transaktionsvolumen von rund 2,7 Mrd. €. Nach dem starken Jahresauftakt wurde infolge des gesamtwirtschaftlichen Lockdowns und der damit verbundenen Zurückhaltung zahlreicher Marktakteure ein verhaltenes zweites Quartal registriert. Zur Jahresmitte spiegelten sich die Unsicherheit und veränderte Finanzierungskonditionen noch nicht in den Renditen wider.

Demzufolge werden sich die Auswirkungen der wirtschaftlichen Abkühlung und veränderten Risikobeurteilung erst im weiteren Jahresverlauf zeigen. Insgesamt wird die Investmentaktivität vom weiteren Verlauf der wirtschaftlichen Erholung und der zukünftigen Situation auf dem Bürovermietungsmarkt beeinflusst werden. Neben hoher Liquidität und fehlenden Anlageoptionen wird vor allem die hiesige Marktstabilität weiterhin gewerbliche Immobilieninvestments begünstigen.

HAMBURG

Der Hamburger Büromarkt beendet das erste Halbjahr im Krisenmodus und lag mit einem Flächenumsatz von rund 175.000 m², 45 % unter dem Vorjahresergebnis. Zum einen haben sich im zweiten Quartal mit einem Flächenumsatz von nur 76.600 m² die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich bemerkbar gemacht, zudem wurden im bisherigen Jahresverlauf keine Großflächenabschlüsse mit mehr als 10.000 m² unterzeichnet. Einflüsse der derzeitigen Lage auf die Hamburger Büromieten sind derzeit noch nicht erkennbar.

Sofern im weiteren Jahresverlauf kein zweiter Lockdown angeordnet wird, ist ein erneuter Flächenumsatz im Bereich des Halbjahresergebnis vorstellbar. Die Leerstände werden in Folge der wirtschaftlichen Folgen der CoronaPandemie ansteigen, jedoch in einem gesunden Bereich unter 5 % bleiben.

Der Hamburger Investmentmarkt hat trotz der prognostizierten Rezessionsszenarien ein starkes erstes Halbjahr mit einem gewerblichen Transaktionsvolumen von 1,8 Mrd. € verbucht. Damit übertrumpft das Ergebnis das Volumen des Vorjahres um knapp 80 % und liegt 37 % über dem Zehnjahresschnitt.

Sofern keine erneuten Lockdown-Maßnahmen notwendig sein werden, ist auch im zweiten Halbjahr kein Einbruch im Transaktionsvolumen zu erwarten. Aufgrund der stabilen Rahmenbedingungen und dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist ein Transaktionsvolumen, das erneut die 4-Mrd. € Grenze überschreitet, vorstellbar.

KÖLN

Der Bürovermietungsmarkt im Stadtgebiet Köln hat im ersten Halbjahr 2020 einen Flächenumsatz von 85.000 m² erzielt. Mit diesem Resultat wurde das durch Großabschlüsse befeuerte Umsatzergebnis des Vorjahres um 35 % unterschritten. Zwei Drittel des Umsatzes entfielen auf das besonders von der Krise betroffene zweite Quartal, so dass das schwache Ergebnis vor allem auf ein stark unterdurchschnittliches erstes Quartal in der Domstadt zurückzuführen ist.

Branchenübergreifend sind Unternehmen weiterhin in einer abwartenden Position, wenngleich die Aktivitäten der Unternehmen in jüngster Vergangenheit wieder zunehmen. Für das Gesamtjahr 2020 ist in Summe ein unterdurchschnittlicher Büroflächenumsatz zu erwarten.

Auf dem gewerblichen Investmentmarkt Köln wurden im 1. Quartal 2020 Immobilien und Grundstücke im Wert von 692 Mio. € gehandelt. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um 15 % verfehlt. Insbesondere im 2. Quartal waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie nach einem ordentlichen Jahresauftakt spürbar.

In Anbetracht der aktuellen Situation ist zwar davon auszugehen, dass die Dynamik am Kölner Investmentmarkt nach dem Ausnahmejahr 2019 abgeschwächt wird, gleichwohl sind in den letzten Wochen des zweiten Quartals wieder zunehmende Aktivitäten am Markt festzustellen.

MÜNCHEN

Der Münchner Bürovermietungsmarkt ist im ersten Halbjahr 2020 glimpflich durch die Coronakrise gekommen und konnte einen Flächenumsatz von rund 326.000 m² erzielen. Dies entspricht einem Rückgang von 23 % im Vergleich zum Vorjahr, aber nur 8 % weniger als im 10-jährigen Mittel. Der Vermietungsumsatz ohne Eigennutzer lag bei 321.100 m².

In den nächsten Quartalen ist als Folge der zu erwartenden geringeren Nachfrage mit einer deutlichen Abschwächung der Aufwärtsbewegung oder einer Seitwärtsbewegung zu rechnen, bis sich die Konjunktur von den Folgen der COVID-19-Krise erholt.

In der ersten Jahreshälfte wurden gewerbliche Immobilieninvestments in Höhe von 1.860 Mio. € erzielt. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 16 %. Im zweiten Quartal war der Einfluss von Corona und dem Lockdown deutlich zu spüren und die Marktaktivität wesentlich geringer als üblich

Die Renditen sind im zweiten Quartal stabil geblieben, jedoch können sich in den nächsten Quartalen Anpassungen aufgrund schwierigerer Finanzierungsbedingungen sowie eines möglichen Abschwungs auf dem Vermietungsmarkt ergeben.

STUTTGART

Der Stuttgarter Bürovermietungsmarkt zeigte sich im ersten Halbjahr coronabedingt verhaltener als in den Vorjahren. Mit einem Flächenumsatz von ca. 77.300 m² wurde nur etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes aus dem Vorjahreszeitraum (ca. 141.700 m²) erzielt. Zudem bedeutete dies für eine erste Jahreshälfte den geringsten Wert der vergangenen zehn Jahre. Auch die Aktivität blieb mit 81 Abschlüssen hinter dem Niveau vergangener Jahre zurück.

Die Corona-Krise wird auch im weiteren Jahresverlauf die Aktivität auf dem Stuttgarter Bürovermietungsmarkt reduzieren, da es sich jedoch um einen robusten Markt handelt, erwarten wir einen Flächenumsatz zwischen 150.000 und 170.000 m² bis zum Jahresende.

Nachdem der Stuttgarter Immobilieninvestmentmarkt im ersten Quartal noch an die starken Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen konnte, verzeichnete er im zweiten Quartal mit einem gewerblichen Transaktionsvolumen von lediglich ca. 172 Mio. € eine erhebliche Eintrübung. Damit fiel auch das Halbjahresergebnis unterdurchschnittlich aus.

Für den weiteren Jahresverlauf ist zu erwarten, dass auch im Zuge von Nachholeffekten und einem Jahresendspurt das schwache Halbjahresergebnis nicht kompensiert werden kann. Für Investoren bieten sich aber insbesondere aufgrund eines robusten Stuttgarter Bürovermietungsmarktes durchaus interessante Investitionsgelegenheiten.